Aktuell 
Relevante Informationen für Senior*innen zur
COVID-19 Pandemie

Im Folgenden wollen wir zum Thema "Corona aus seniorenspezifischer Sicht"

informieren
Die wichtigsten Fakten werden hier

gesammelt und dargestellt.

Erläuterungen und Verhaltenshinweise

Hier finden Sie tagesaktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums mit hilfreichen Downloads zum Teil in verschiedenen Sprachen z.B. zum Umgang mit dem Coronavirus. Tipps bei häuslicher Quarantäne, Informationsplakate zum Coronavirus in Leichter Sprache, Infos in Gebärdensprache, verschiedene Hotlines, an die Sie sich bei Fragen zu Covid 19 wenden können,
Downloads zum Thema „Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen“ in deutsch | englisch | türkisch und vieles mehr.

bundesgesundheits-ministerium.de

Des Weiteren gibt es Tipps der Apotheken-Umschau zum richtigen Händewaschen bis wie wird der Erreger übertragen und wie man eine Ansteckung erkennen kann. Infos auch englisch, türkisch und arabisch!

apotheken-umschau.de

 

Den aktuellen Stand zum Coronavirus veröffentlicht die Bundesregierung in verschiedenen Sprachen 

English/Englisch,

Türkçe/Türkisch,

Polski/Polnisch,

Français/Französisch,

Italiano/Italienisch,

ελληνικά/Griechisc,

Hrvatski/Kroatisch,

Română/Rumänisch,

Български/Bulgarisch,

فارسی/Farsi,

中文语言/Chinesisch,

عربي/Arabisch

www.integrationsbeauftragte.de

Antworten auf häufig gestellte Fragen

www.niedersachsen.de

© pixabay

 

Pflegebegutachtung während der Corona Pandemie:

Alternative Begutachtung durch Fragebögen und Telefoninterviews

Zum Schutz der Patient*innen gehen die Gutachter*innen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Niedersachsen (MDKN) während der Corona Pandemie nicht mehr in die Haushalte und Pflegeheime. Es werden grundsätzlich keine Pflegebegutachtungen vor Ort (im Wohnumfeld/in der stationären Einrichtung/im Betreuten Wohnen) mehr durchgeführt. Stattdessen werden die Versicherten, die Pflegepersonen bzw. die gesetzlichen Betreuer/Bevollmächtigten von den Gutachtern*innen angerufen und ihnen für eine Gutachtenerstellung relevante Fragen in Form eines strukturierten Interviews gestellt.

 

Dies gilt sowohl für Pflegegrad Erstanträge, Höherstufungen als auch für Widersprüche.
 
Um diese alternative Begutachtungsform zu unterstützen, versendet der MDK Niedersachsen zusätzlich einen Fragebogen an alle antragstellenden Personen oder Bevollmächtigten/Betreuer.
Download des "Corona - Fragebogens zur Pflegebegutachtung" unter
 
www.mdk-niedersachsen.de

© pixabay

 

Aktuelle Datenlage bis auf Landkreisebene

Sie wollen sich ein Bild machen über die aktuellen Daten zu Corona Infektionen, Alter der Infizierten etc. auf Bundes, Landes- oder Landkreisebene?

Dann finden Sie hier die veröffentlichten Daten vom Robert Koch Institut sowie die vom Land Niedersachsen tabellarisch veröffentlichten  laborbestätigten Covid 19 Fälle in den niedersächsischen Landkreisen/Städten

experience.arcgis.com

www.niedersachsen.de

 

Digitale Hilfe und Unterstützung

Verstärkt digital in Kontakt bleiben – Tipps und Materialien


In Zeiten, in denen Familienbesuche auf ein Minimum beschränkt sind, gewinnen andere Formen der Kommunikation laut Fachleuten, wie der BAGSO, eine immer höhere Bedeutung. Häufigere Telefonate, besonders auch mit älteren Familienmitgliedern sind wichtig, um Gefühle von Einsamkeit auf allen Seiten zu bekämpfen.  Wer jetzt die Zeit und den Ansporn hat, z.B. Videotelefonie und ähnliches einmal auszuprobieren, findet auf den folgenden Seiten Empfehlungen zu guten Lernmaterialien und mehr.
Darüber hinaus gibt es Tipps z.B. zum Online-Einkaufen, wie Senior*innen ihren Alltag mit digitalen Mitteln während der Corona-Krise so gut wie möglich gestalten können und wichtige Hinweise rund um die Welt des Internets.

www.wissensdurstig.de
www.bagso.de
www.digital-kompass.de
 
 
 
Der ärztliche Bereitschaftsdienst hilft am Telefon und als App    
 
Viele Arztpraxen sind zurzeit stark ausgelastet. Außerdem sind Praxen nicht 24 Stunden und sieben Tage in der Woche erreichbar. An dieser Stelle hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung. Unter der kostenlosen Telefonnummer 116117 erreichen Anrufer*innen medizinisch geschulte Mitarbeiter*innen. Diese beraten, helfen bei der Terminfindung und vermitteln bei Bedarf an Bereitschaftspraxen.
116117 ist eine sogenannte Kurzwahl-Nummer und deutschlandweit ohne Vorwahl zu erreichen – sowohl vom Festnetz als auch vom Handy aus.

 

Den Patientenservice gibt es auch als App:

Damit hat man unter Anderem jederzeit die Übersicht über geöffnete Arztpraxen in der Nähe.
 
Hinweise dazu unter
www.116117.de
 

Ausbau der WhatsApp-Beratung
Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise baut der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen seine WhatsApp-Beratung aus. Die Beratung über den Messanger Dienst rund um Themen wie Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht steht ab sofort einmal die Woche zur Verfügung.
Wie es funktioniert und die Terminangaben finden Sie unter
www.sovd-nds.de

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Neuigkeiten für Renter*innen bei Hinzuverdienstmöglichkeiten während der Corona-Krise

Höherer Hinzuverdienst möglich!


Bundesrat stimmt Corona-Sozialschutz-Paket zu

Rentnerinnen und Rentnern wird die Weiterarbeit oder die Wiederaufnahme einer Beschäftigung erleichtert.

 

Sie können deshalb im Jahr 2020 statt bisher 6.300 Euro 44.590 Euro hinzuverdienen, ohne dass ihnen die Altersrente gekürzt wird.

 

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten.

www.deutsche-rentenversicherung.de

www.bundesrat.de

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Zu Hause bleiben und dennoch keine Langeweile aufkommen lassen!

Ältere Menschen sind nach Angaben der Alzheimer Forschung durch die Lungenerkrankung COVID-19 gleich mehrfach betroffen. Zum einen haben Sie ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zum anderen sollten sie besonders wenig direkten Kontakt zu ihren Mitmenschen haben, um sich nicht anzustecken. Vor allem, wenn Senioren alleine wohnen, kann sich so neben Langeweile auch ein Gefühl der Einsamkeit einstellen.
Wir legen Ihnen folgende Möglichkeiten ans Herz:
 
Hier gibt praktische Tipps bzw. ein kostenloses Gesprächsangebot täglich von 8 bis 22 Uhr

www.alzheimer-forschung.de

 

Gegen Einsamkeit:

Silbertelefon - in der Corona-Zeit - aus ganz Deutschland erreichbar

 

Silbernetz ist ein Gesprächsangebot für einsame ältere Menschen. Wer einfach mal reden möchte, kann täglich von 8 bis 22 Uhr die kostenfreie Telefonnummer 0800 4 70 80 90 von Silbernetz anrufen. 

www.silbernetz.org

Zuhause in Bewegung - so klappt`´s

Nutzen Sie die Zeit zu Hause doch mal für Ihre körperliche Fitness
 

Können bestimmte Sportarten nicht oder nur eingeschränkt ausgeführt werden, kann man trotzdem aktiv bleiben. Es gibt viele Übungen, mit denen sich die einzelnen Muskelgruppen und Gelenke des Körpers trainieren lasse
Die Übungsvideos bieten kurze Trainingseinheiten für verschiedene Muskelgruppen wie Arme und Schultern, Rumpf und Kopf oder Beine. Außerdem gibt es Videos mit Entspannungsübungen.
Online-Bewegungsangebote für Senior*innen(Übungsvideos) bietet die BZgA auf dem Internet-Portal „Älter werden in Balance“ unter:
www.aelter-werden-in-balance.de
 

© pixabay

 

Ran an die Nähmaschine!

Damit vor allem ältere, ggf. auch pflegebedürftige Menschen geschützt werden, sollten pflegende Angehörige und Pflegende von Dienstleistern einen sogenannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS) tragen. 

Da dieser Behelfsschutz die Verteilung von Tröpfchen verhindert, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen, kann er helfen das Risiko einer Infektion zu reduzieren.

Da Mund-Nasen-Schutz derzeit kaum erhältlich ist und mit der Behelfsschutz relativ einfach hergestellt werden kann, stellen verschiedene Institutionen und Organisationen einfache Anleitungen dafür zur Verfügung. 

Sie erklären die Herstellung schrittweise mithilfe von Bildern oder Videos.

Man beachte aber auch die Hinweise zum Haftungsauschluss!

Auf folgende Downloads „Nähanleitungen zu Behelfs-Mund-Nasenschutz“ möchten wir hinweisen:

 

Aktion der Caritas

einzigware.de

 

Aktion der Stadt Essen

www.essen.de/gesundheit/

© pixabay

 

Diese Vermittlungsplattformen finden wir - unabhängig vom Alter - unterstützenswert! Bitte weitersagen…

match4healthcare

Ab sofort können sich Medizinstudierende sowie freiwillige Helferinnen und Helfer aus dem Gesundheitsbereich auf dieser Plattform mit Angabe ihres Standortes und ihrer Vorerfahrungen registrieren lassen und ihre Unterstützung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie anbieten. Hilfesuchende Kliniken, Arztpraxen oder anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens haben wiederum die Möglichkeit, ihren Bedarf einzutragen und somit zusätzliches Personal zu akquirieren. Die Angebote der Helfenden werden mit dem Bedarf der Hilfesuchenden koordiniert. Mögliche Einsatzbereiche sind Klinik, Arztpraxis, Rettungsdienst, Pflegedienst, Pflegeheim, Apotheke oder Gesundheitsamt.
Das von der Initiative „medis-vs.COVID19“ und der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) ins Leben gerufene Projekt wird von zahlreichen Organisationen (u.a. Marburger Bund) unterstützt.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung des Marburger Bundes vom 27.März 2020

www.marburger-bund.de

 

Vgl. dazu auch die Angaben auf:
www.medis-vs-covid19.de

Auf dieser Website findet man u.a. auch alle Krankenhäuser aufgelistet, die Bedarf an Hilfe z.B. von Medizinstudierenden öffentlich machen.
Die Organisatoren raten dabei dringend dazu, Helferinnen und Helfer frühzeitig anzufordern, um sie ausreichend anlernen zu können!

 

Wer kann Pflege-Reservist werden?


Auf der Plattform „pflegereserve“ können sich Fachkräfte aus der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege, die aktuell nicht oder nur teilweise in einem Pflegeberuf arbeiten, registrieren und ihre Bereitschaft kundtun, während der Covid-19-Krise in einem Krankenhaus, einer Pflegeinrichtung oder einem gesondert eingerichteten Notfallkrankenhaus einzuspringen. Den Rahmen und den Umfang ihres Engagements bestimmen die Reservisten selbst. Durch die Registrierung entsteht keine Verpflichtung.


Die Registrierten bekommen im Laufe der nächsten Wochen Angebote für Einsätze. Über den Umfang ihres Engagements entscheiden sie selbst.
 
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wiederum können auf der Plattform ihren Bedarf anmelden und auf die registrierten Pflegekräfte zugehen. Registrieren können sich alle Fachkräfte bis zu einem Alter von 65 Jahren. Diese Altersbegrenzung wird von den Verantwortlichen aufgrund des Risikos von Covid-19 für ältere Menschen empfohlen. Es werden Fachkräfte mit folgenden Ausbildungen bzw. Qualifikationen erfasst: Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Gesundheits- und Pflegeassistenz (Krankenpflegehelfer, Altenpflegehelfer). Im nächsten Schritt sollen Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte aufgenommen werden, um auch auf mögliche Engpässe in diesen Bereichen reagieren zu können. „Pflegereserve“ ist die Initiative eines ehemaligen Pflegers und eines Mediziners, unterstützt unter anderem von der Bundespflegekammer, vom Deutschen Pflegerat und von der BAGSO. (Stand 28.03.2020)

pflegereserve.de

Pflegekammer Niedersachsen richtet Meldestelle für Freiwillige ein

Ab sofort können sich Pflegefachpersonen als Freiwillige zur Bewältigung der Corona-Krise bei der Pflegekammer Niedersachsen melden. Zu diesem Zweck hat die Pflegekammer in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen, die aus dem Pflegeberuf ausgeschieden sind, eingerichtet. Insbesondere Pflegefachpersonen sind aufgerufen, sich bevorzugt per E-Mail unter corona@pflegekammer-nds.de bei der Pflegekammer zu melden.
Interessierte schicken bitte eine kurze Nachricht an corona@pflegekammer-nds.de unter Angabe folgender Informationen: Name, Alter, Kontaktdaten (Telefon + E-Mail), Qualifikation, Weiterbildung und bevorzugter Einsatzort. Die Geschäftsstelle sammelt und ordnet diese Anfragen, um die Daten bei Bedarf sehr schnell den regionalen Krisenzentren zur Verfügung stellen zu können. Wesentliche Kriterien sind dabei unter anderem die vorhandenen pflegefachlichen Qualifikationen, berufliche Vorerfahrung, das regionale Einsatzgebiet, Mobilität und das Alter. Das Freiwilligenregister dient ausschließlich dazu, bei Bedarf zusätzliche personelle Ressourcen verfügbar zu haben. Es besteht keine Verpflichtung, aber auch keine Garantie für einen späteren Einsatz. Die Daten werden nach der Krise umgehend gelöscht.
www.pflegekammer-nds.de
Entnommen aus der Pressemitteilung der Pflegekammer Niedersachsen vom 23.03.2020
 

 

Helferregistrierung

Wie auf den Webseiten des Landkreises Oldenburg zu lesen ist, wird aktuell eine „Helfer-Registierung“ in der Corona-Krise durchgeführt
Helfer*innen können anhand eines Fragebogens angeben, wo sie im Landkreis ggf. eingesetzt werden und welche Tätigkeiten sie möglicherweisen übernehmen können. Damit wird jedoch keinerlei Verpflichtung eingegangen, erleichtert dem Landkreis aber eine schnellere Kontaktaufnahme.
Weitere Infos unter:
www.oldenburg-kreis.de

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